BUND Rhein-Erft

Presseerklärung zur Deponie Edelhoff der OG Kerpen

21. Januar 2021 | Kerpen, Umweltgifte

Indiskutable Entscheidung des Wirtschaftsministers zur Deponie Edelhoff. BUND Kerpen fordert vollständige Entsorgung der Materialien der Deponie Edelhoff. und der angrenzenden Hausmülldeponie

Der BUND Kerpen, durch sachkundige Einwohnerinnen im Umweltausschuss der Stadt
Kerpen vertreten, sieht in der Entscheidung von Minister Pinkwart zur Deponie Edelhoff
einen neuerlichen Beweis dafür, dass für ihn nur Konzerninteressen zählen. Warum sonst
sollte es nicht möglich sein, eine Vereinbarung mit RWE für die fehlenden 20 Prozent des
belasteten Materials im Sinne des Grundwasserschutzes zu erreichen?

Auch die Beschlusslage des Umweltausschusses, die eine Entsorgung gefordert hat, ist für die
Landesregierung offensichtlich unerheblich. Denn der RWE-Vertreter hatte zugesagt, auf
weitere Fragen in einer zukünftigen Sitzung zu antworten.


„Das ist ein erneutes Beispiel einer top-down-Politik, die die Landesregierung im
Zusammenhang mit dem Strukturwandel auf vielen Feldern umsetzt. Die angeblich so
wesentliche Beteiligung der Bürger:innen und der Politiker:innen wird zur Farce“, so
Schnütgen-Weber. “Grundwasserschutz spielt für Herrn Pinkwart keine Rolle. Jede nicht
geräumte Altlast aber ist ein Verschieben der Probleme in die Zukunft. Abdecken ist für
diese Altlasten keine nachhaltige Lösung.“

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