Hürth: BUND setzt sich für Schutz der Tiere der Agrarlandschaft ein

29. Mai 2026 | Hürth

Die Bild zeigt eine Gruppe von Menschen, die in einem Feld steht. Die Personen halten ein Schild mit der Aufschrift "Felder sind Lebensraum". Im Vordergrund kniet eine Person auf dem Boden, die ein ähnliches Schild hält wie das der Gruppe. Die Person auf dem Boden trägt ein rotes Hemd und eine Kappe. Die Gruppe besteht aus mindestens sieben Personen, darunter ein Mann in einem blauen Hemd und Kappe, ein Mann in einem weißen Hemd. Das Setting ist ein üppiges grüner Feld mit hohen Grasflächen, und in der Ferne sind Bäume und ein Strommast zu sehen. Der Himmel ist klar und blau.

Auf Initiative des BUND hat der Rhein-Erft-Kreis Hinweisschilder mit der Botschaft „Felder sind Lebensraum“ erstellt und erste Exemplare in Hürth-Stotzheim aufgestellt.

Mit der gemeinsamen Aktion von BUND, Landwirtschaftskammer NRW, Rheinischem Landwirtschaftsverband, NABU Rhein-Erft, Biologischer Station Bonn/Rhein-Erft und Rhein-Erft-Kreis sollen insbesondere Hundehalterinnen und Hundehalter dafür sensibilisiert werden, Rücksicht auf die Tierwelt der Feldflur zu nehmen. Bodenbrütende Vogelarten wie Feldlerche und Rebhuhn sowie Feldhasen reagieren empfindlich auf Störungen durch freilaufende Hunde.

Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass Wildtiere bereits durch das Aufscheuchen erheblichen Stress erleiden können. 
Neben der direkten Gefährdung einzelner Tiere können wiederholte Störungen dazu führen, dass seltene Arten ihre Lebensräume dauerhaft meiden.

Die Initiatoren appellieren daher, Hunde auf den Wegen zu halten und landwirtschaftliche Flächen nicht zu betreten. Gemeinsam mit landwirtschaftlichen Betrieben werden die Schilder nach und nach im gesamten Kreisgebiet aufgestellt.

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